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Unterspannbahn

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Unterspannbahn

Eine Unterspannbahn wird als Bauelement ins Dach unter der Dacheindeckung integriert. Sie unterscheidet sich von der Unterdeckbahn: Diese liegt auf der Schalung auf und ist diffusionsoffen. Die Unterspannbahn hingegen spannt der Dachdecker zwischen die Dachsparren.

Einsatz der Unterspannbahn

Die Dachunterspannbahn kommt traditionell bei Steildächern zum Einsatz. Je nach Art der Konstruktion eignet sich dieser Witterungsschutz aber auch für Flachdächer und ist bei diesen manchmal auch erforderlich. Die Funktion einer Unterspannbahn besteht darin, vom Wind ins Dach geblasenes Regenwasser und Schnee zum Entwässerungssystem abzuleiten. Bei gedämmten Dächern sorgt die Dachunterspannbahn gleichzeitig dafür, dass der Dämmstoff trocken bleibt und damit weiter das Dach isoliert.

Material und technische Daten von Dachunterspannbahnen

Unterspannbahnen gibt es in verschiedenen Stärken und Ausführungen. Zu ihnen gehört umfangreiches Zubehör. Sie sind robust, UV-beständig und lange haltbar. Das Material kann hochreißfestes Polyestervlies sein, das zusätzlich mit Polyurethan diffusionsoffen beschichtet ist. Die wichtigsten Eigenschaften sind:

  • hohe mechanische Festigkeit und Schlagzähigkeit
  • extrem verschleißfest
  • gute Dämpfungswerte
  • beständig gegen Fette und Öle
  • sehr gute Witterungsbeständigkeit
  • extreme Tiefentemperaturbeständigkeit
  • niedrige bleibende Verformung


Die Gewichte der von verschiedenen Herstellern gelieferten Bahnen liegen zwischen ~185 und 200 g/m² bei Stärken von 0,58 bis 0,62 mm, einem SD-Wert (wasserdampf-diffusionsäquivalente Luftschichtdicke) von ~0,15 m und einer Reißkraft von ~450/300 N/5,0 cm. Die Lieferung erfolgt auf Rollen von meistens 50 m Länge und einer Breite von 1,5 m. Eine Klebezone für die Schalung ist meistens vorhanden, die Brandschutzklasse entspricht der Euroklasse E. Mit der hohen Schlagregendichtheit + Reißfestigkeit bleibt die Konstruktion sicher. Die Hersteller geben in der Regeln eine sechmonatige freie Bewitterbarkeit an. Der aktive Diffusionstransport sorgt für trockene Bauteile. Der Einsatz kann hinter Lückenschalungen erfolgen (Lücke max. 35 mm, Hinterlüftung min. 20 mm). Die Außenbekleidung sollte die dreifache Breite der Lücke erreichen.

Richtiges Verlegen einer Unterspannbahn

Unterspannbahnen können ebenso wie Unterdeckbahnen in Neubauten eingebracht und auch nachträglich erneuert werden, wobei Letzteres etwas Aufwand erfordert. Die Bahnen verlaufen über den Dachsparren, also müsste beim nachträglichen Einbau das Dach für diesen Teil der Sanierung abgedeckt werden. In Teilbereichen können die Reparaturen aber mit etwas Geschick auch von innen erfolgen. Wenn ein Dachstuhl neu gebaut und eingedeckt wird, gilt der Einsatz von Dachunterspannbahnen heute als Standard. Er kostet wenig und bringt dazu in Relation einen sehr hohen Nutzen, weil er vor potenziellen (sehr teuren) Feuchtigkeitsschäden schützt. Beim Einbau ist darauf zu achten, dass Gauben und Kamine ebenfalls wind- und wasserdicht abgedichtet werden. Das Verlegen einzelner Bahnen erfolgt parallel zur Traufe, wobei die Bahn die jeweils nächste Bahn überlappt. Anschließend verklebt der Dachdecker die Bahnen entweder mit dem integrierten Klebeband oder Klebestreifen bzw. -mitteln, die sich für das Material eignen. Idealerweise stammen sie vom gleichen Hersteller.

 

Eine Unterspannbahn wird als Bauelement ins Dach unter der Dacheindeckung integriert. Sie unterscheidet sich von der Unterdeckbahn: Diese liegt auf der Schalung auf und ist diffusionsoffen. Die... mehr erfahren »
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Eine Unterspannbahn wird als Bauelement ins Dach unter der Dacheindeckung integriert. Sie unterscheidet sich von der Unterdeckbahn: Diese liegt auf der Schalung auf und ist diffusionsoffen. Die Unterspannbahn hingegen spannt der Dachdecker zwischen die Dachsparren.

Einsatz der Unterspannbahn

Die Dachunterspannbahn kommt traditionell bei Steildächern zum Einsatz. Je nach Art der Konstruktion eignet sich dieser Witterungsschutz aber auch für Flachdächer und ist bei diesen manchmal auch erforderlich. Die Funktion einer Unterspannbahn besteht darin, vom Wind ins Dach geblasenes Regenwasser und Schnee zum Entwässerungssystem abzuleiten. Bei gedämmten Dächern sorgt die Dachunterspannbahn gleichzeitig dafür, dass der Dämmstoff trocken bleibt und damit weiter das Dach isoliert.

Material und technische Daten von Dachunterspannbahnen

Unterspannbahnen gibt es in verschiedenen Stärken und Ausführungen. Zu ihnen gehört umfangreiches Zubehör. Sie sind robust, UV-beständig und lange haltbar. Das Material kann hochreißfestes Polyestervlies sein, das zusätzlich mit Polyurethan diffusionsoffen beschichtet ist. Die wichtigsten Eigenschaften sind:

  • hohe mechanische Festigkeit und Schlagzähigkeit
  • extrem verschleißfest
  • gute Dämpfungswerte
  • beständig gegen Fette und Öle
  • sehr gute Witterungsbeständigkeit
  • extreme Tiefentemperaturbeständigkeit
  • niedrige bleibende Verformung


Die Gewichte der von verschiedenen Herstellern gelieferten Bahnen liegen zwischen ~185 und 200 g/m² bei Stärken von 0,58 bis 0,62 mm, einem SD-Wert (wasserdampf-diffusionsäquivalente Luftschichtdicke) von ~0,15 m und einer Reißkraft von ~450/300 N/5,0 cm. Die Lieferung erfolgt auf Rollen von meistens 50 m Länge und einer Breite von 1,5 m. Eine Klebezone für die Schalung ist meistens vorhanden, die Brandschutzklasse entspricht der Euroklasse E. Mit der hohen Schlagregendichtheit + Reißfestigkeit bleibt die Konstruktion sicher. Die Hersteller geben in der Regeln eine sechmonatige freie Bewitterbarkeit an. Der aktive Diffusionstransport sorgt für trockene Bauteile. Der Einsatz kann hinter Lückenschalungen erfolgen (Lücke max. 35 mm, Hinterlüftung min. 20 mm). Die Außenbekleidung sollte die dreifache Breite der Lücke erreichen.

Richtiges Verlegen einer Unterspannbahn

Unterspannbahnen können ebenso wie Unterdeckbahnen in Neubauten eingebracht und auch nachträglich erneuert werden, wobei Letzteres etwas Aufwand erfordert. Die Bahnen verlaufen über den Dachsparren, also müsste beim nachträglichen Einbau das Dach für diesen Teil der Sanierung abgedeckt werden. In Teilbereichen können die Reparaturen aber mit etwas Geschick auch von innen erfolgen. Wenn ein Dachstuhl neu gebaut und eingedeckt wird, gilt der Einsatz von Dachunterspannbahnen heute als Standard. Er kostet wenig und bringt dazu in Relation einen sehr hohen Nutzen, weil er vor potenziellen (sehr teuren) Feuchtigkeitsschäden schützt. Beim Einbau ist darauf zu achten, dass Gauben und Kamine ebenfalls wind- und wasserdicht abgedichtet werden. Das Verlegen einzelner Bahnen erfolgt parallel zur Traufe, wobei die Bahn die jeweils nächste Bahn überlappt. Anschließend verklebt der Dachdecker die Bahnen entweder mit dem integrierten Klebeband oder Klebestreifen bzw. -mitteln, die sich für das Material eignen. Idealerweise stammen sie vom gleichen Hersteller.