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Wie Sie eine Duschkabine richtig ausmessen

Wie bei jedem erfolgreichen DIY-Projekt braucht es auch für den Einbau der Dusche ein wenig Planung. Zunächst muss die Entscheidung getroffen werden, um welche Bauform es sich handeln soll. Bekommt eine Duschkabine als Runddusche, U-Kabine, Dusche mit Eckeinstieg, Tür mit Seitenwand oder Walk-In Dusche den Zuschlag. Die Art der Konstruktion hat dann auch direkte Auswirkungen auf das Aufmaß. Home4U zeigt, was beim Duschkabine ausmessen zu beachten ist.

Duschkabine ausmessen – mit oder ohne Duschwanne?

Bei einer Sanierung bzw. Renovierung und im Besonderen bei Neubauten erfreut sich die barrierefreie Dusche (Walk-In Dusche) einer stetig wachsenden Beliebtheit. Beim Duschkabine messen muss bei der barrierefreien Variante demnach keine Duschwanne (auch Duschtasse bzw. Duschteller) berücksichtigt werden. In solchen Fällen spricht der Handel von der Einbauart „Duschkabine auf Fliese“. Bei dieser Variante treffen Sie mit dem Aufmaß die Entscheidung, wie die Duschkabine auf den Fliesen verbaut werden soll. Das kann a) Glaswand mittig zur Fuge, b) Glaswand Innenkante Profil oder c) Glaswand Außenkante Profil sein. Der Bereich auf dem die Duschkabine später stehen soll, wird als „Nassbereich“ bezeichnet. Bei einer bodengleichen Duschkabine entspricht das Bestellmaß in der Regel auch dem Maß der Glastrennwand. Bei der Walk-In Dusche mit Gefälle zum Abfluss wird die Glasduschwand ein wenig kleiner sein. Generell trifft dies für den Einbau in der Variante Duschkabine mit Duschwanne zu.

Bei einer Duschkabine mit Duschwanne steht die aufgesetzte Glastrennwand immer ein kleines Stück zurück. Der Fachmann spricht hier vom „Einrückmaß“. Im Beispiel unserer Dusche 90 x 90 cm bedeutet dies, dass die Glaskabine zum Raum hin ein wenig kleiner ist. Je nach Hersteller sind das aber nur zwischen 10 und 30 mm. Der Rücksprung ist deshalb wichtig, damit es beim Einbau zu einem dichten Abschluss mit der Duschwanne kommt. Wichtig! Das Einrückmaß wird vom Hersteller automatisch berücksichtigt. Wenn Sie demnach einen Bausatz „Duschkabine 90 x 90 cm“ bestellen, werden die Komponenten stets aufeinander abgestimmt geliefert. Geben Sie deshalb immer reale Maße an und nehmen selbst keine Kürzungen vor.

Die Befestigung der Duschtür und die Höhe der Dusche festlegen

Bei einer Duschkabine mit nur einem Türelement, stellt sich die Frage, auf welcher Seite die Duschtür „angeschlagen“ werden soll. Der „Anschlag“ ist in der Fachsprache ein anderer Ausdruck für „Befestigung“. Dazu sind an der Anschlagseite die Scharniere angebracht. Beim Laien kommt es manchmal zur Verwechslung zwischen Türgriff und Türanschlag. Beispiel: Wenn Sie im Geiste vor Ihrer neuen Duschkabine stehen, links zum Türgriff greifen und die Duschtür nach rechts aufschwingt, sind dort auch die Scharniere angebracht – die Duschtür ist „rechts angeschlagen“. Einfach zu merken: Anschlag rechts = Duschgriff links; Anschlag links = Duschgriff rechts. Bei der Duschhöhe handelt es sich in der Regel um ein Standardmaß von 2000 mm. Selbstverständlich finden Sie bei uns auch weitere Maße im Sortiment. Wichtig ist hier nur, dass zur Decke hin ein Mindestabstand von 100 mm eingehalten werden sollte, damit nach dem Einbau der Dusche die Luft zirkulieren und der Duschbereich gut abtrocknen kann.

Duschkabine ausmessen – und der Haken mit dem Radius

Neben quadratischen und rechteckigen Duschen stehen Duschen mir Radius hoch in der Gunst der Duschfans. Den Radius bei Ihrer Runddusche bzw. Viertelkreisdusche zu ermitteln, ist kein Buch mit sieben Siegeln, sondern vielmehr eine Sache des gekonnt angelegten Meterstabs. Zwei Radien kommen in der Regel bei diesen Duschen vor: 500 mm und 550 mm (bei älteren Duschwannen auch 520 mm). Nehmen wir als Beispiel wieder unsere Dusche 90 x 90 cm. Das Schenkelmaß A würde demnach 900 mm betragen. Das Maß von der Eckwand hin zum Rauminneren, wo die Rundung beginnt, wird als Maß B bezeichnet und beträgt bei einer 90 x 90 cm Dusche 350 mm. Für den Radius beim Duschkabine messen gilt: Schenkelmaß A minus Schenkelmaß B entspricht dem Radius. Demnach 900 mm – 350 mm = 550 mm. Tipp: Um eine bessere Vorstellung davon zu bekommen, wie sich die Dusche in der Ecke abzeichnet, einfach einen handelsüblichen Pappkarton kaufen. Diesen quadratisch auf 900 x 900 mm zuschneiden. Dann eine Schnur auf 550 mm ablängen und um einen Bleistift wickeln. Der Daumen hält das eine Ende der Schnur zur „Duschecke“ hin fest. Den Bleistift indessen so am Rand des Kartons ansetzen, dass Sie einen gleichmäßigen Bogen von Maß B der einen Seite zu Maß B der anderen ziehen können. Dann mit der Schere den markierten Radius abschneiden und schon werfen Sie einen Blick auf den exakten Grundriss Ihrer Viertelkreisdusche.

Das Beispiel betrifft eine sogenannte Viertelkreisdusche bzw. Runddusche. Bei „Halbkreisduschen“ erweist sich die Berechung des Radius indessen ein wenig komplexer und hängt von einigen Faktoren ab. Hierzu bitte einen Blick auf die hinterlegten Skizzen der Hersteller werfen, oder mit uns in Kontakt treten. Wir helfen gerne weiter. Gerne stehen wir Ihnen auch mit unserem Aufmaßservice zur Verfügung. In diesem Fall übernimmt unser Fachmann das Duschkabine ausmessen für Sie.

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